Google Ads hat keinen einheitlichen Preis für Österreich. Für deine Planung zählen das Werbebudget, mögliche Google-Aufschläge und die Kosten für Einrichtung und Betreuung. Bei meiner laufenden Betreuung beginnt das Honorar bei €800 pro Monat. Dazu empfehle ich ein monatliches Werbebudget von mindestens €1.500. Für Anzeigen, die vollständig in Österreich ausgeliefert werden, kommen auf dieses Werbebudget derzeit €75 Google-Aufschlag hinzu: zusammen €2.375 vor gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer und separat vereinbarten Einmalkosten.

Inhaltlich überprüft am 9. September 2026. Die Beispiele sind Modellrechnungen, keine ausgewerteten Kundenkampagnen und keine österreichischen Branchenbenchmarks.

Welche Kosten gehören in dein Google-Ads-Budget?

  • Werbebudget: die Kosten der Anzeigenauslieferung, die Google abrechnet.
  • Länderspezifische Aufschläge: zusätzliche Google-Gebühren abhängig davon, wo die Anzeigen ausgeliefert werden.
  • Laufende Betreuung: das vereinbarte Honorar für Kontrolle, Optimierung und Reporting.
  • Einmalige Arbeiten: zum Beispiel ein Konto-Audit, die Einrichtung des Trackings oder Anpassungen an einer Landingpage. Ob diese enthalten sind, gehört ins Angebot.

Bei mir kostet das Konto-Audit €450. Wenn wir anschließend zusammenarbeiten, rechne ich die Kosten dafür im ersten Monat an. Die laufende Google-Ads-Betreuung in Wien beginnt bei €800 pro Monat. Das sind meine Angebotspreise, keine Marktmittelwerte. Welches Setup dein Konto braucht und was zusätzlich anfällt, klären wir vor dem Start.

Welcher Google-Aufschlag gilt in Österreich?

Google berechnet für Anzeigen, die in Österreich ausgeliefert werden, einen Aufschlag von 5 %. Maßgeblich ist der Auslieferungsort, nicht allein der Unternehmenssitz. Bei einer Kampagne für mehrere Länder betrifft der österreichische Aufschlag nur den entsprechenden Anteil. Google erläutert das in seiner Dokumentation zu länderspezifischen Aufschlägen.

Rechenbeispiel: €1.500 Werbekosten für Auslieferungen in Österreich + €75 Google-Aufschlag + €800 Betreuung = €2.375. Gegebenenfalls anfallende Umsatzsteuer und separat beauftragte Einmalkosten sind hier nicht enthalten. Die tatsächliche Abrechnung prüfst du im Google-Ads-Konto und im Angebot für die Betreuung.

Was kostet ein Klick in Österreich?

Einen belastbaren Klickpreis kannst du nicht allein aus der Branche ableiten. Suchbegriff, Zielgebiet, Wettbewerb, Gebot und Anzeigenqualität beeinflussen die Auktion. Der Klickpreis für eine konkrete Dienstleistung in Wien kann sich von dem einer allgemeinen Informationssuche in ganz Österreich unterscheiden.

Für eine erste Schätzung nutze im Keyword-Planer passende Suchbegriffe und das tatsächliche Zielgebiet. Prüfe für ein bestehendes Konto die eigenen Suchbegriffe, Klickpreise und qualifizierten Anfragen. Keyword-Planer-Prognosen sind eine Planungsgrundlage; die tatsächlichen Kampagnenergebnisse können davon abweichen.

Die folgende Tabelle zeigt deshalb keine angeblich typischen Branchenpreise. Sie macht sichtbar, wie unterschiedliche Annahmen deine Rechnung verändern. Die Conversion-Rate bezeichnet hier den Anteil der Klicks, aus denen eine gemessene Anfrage entsteht.

Drei Rechenbeispiele mit jeweils €600 Werbebudget; ohne Google-Aufschlag und Betreuung.
Angenommener CPCKlicksAngenommene Conversion-RateAnfragenWerbekosten je Anfrage
€16002 %12€50
€23005 %15€40
€512010 %12€50

Ein günstiger Klick bedeutet also nicht automatisch eine günstige Anfrage. Und eine Anfrage ist noch kein Auftrag: Für die Wirtschaftlichkeit zählen auch Qualität, Abschlussquote und Deckungsbeitrag. Mit dem Lead-Kosten-Rechner kannst du Annahmen durchspielen; ersetze voreingestellte Werte durch eigene Daten, sobald sie vorliegen.

Wie legst du ein sinnvolles Monatsbudget fest?

Beginne mit deinem Ziel und dem Betrag, den du für einen gewonnenen Kunden wirtschaftlich ausgeben kannst. Daraus leitest du ab, welche Kosten je qualifizierter Anfrage tragbar sind. Plane einen begrenzten Test mit einem klaren Zielgebiet und einem definierten Angebot, statt ein kleines Budget auf viele Leistungen zu verteilen.

  1. Anfrage definieren: etwa eine qualifizierte Formularanfrage oder eine bestätigte Reservierung. Ein Seitenaufruf ist kein Ersatz dafür.
  2. Klickbedarf schätzen: 20 gewünschte Anfragen bei angenommenen 5 % Conversion-Rate benötigen rechnerisch 400 Klicks.
  3. Werbebudget berechnen: Bei angenommenen €2 pro Klick ergeben sich €800 Werbekosten. Das ist ein Szenario, keine Prognose.
  4. Gesamtkosten ergänzen: Aufschläge, Betreuung und nötige Einmalkosten hinzurechnen. Danach prüfen, ob das Gesamtmodell zu deiner Marge passt.

Meine Empfehlung von mindestens €1.500 monatlichem Werbebudget gilt für mein Angebot einer laufenden Betreuung. Sie ist kein von Google vorgegebenes Mindestbudget. Ein kleinerer, selbst verwalteter Test kann sinnvoll sein, wenn Umfang, Messung und wirtschaftliche Erwartungen dazu passen.

Warum kann Google an einem Tag mehr ausgeben als geplant?

Ein durchschnittliches Tagesbudget ist nicht bei jeder Kampagne eine starre Tagesgrenze. Für die meisten Kampagnen mit durchschnittlichem Tagesbudget kann Google an einzelnen Tagen bis zum Doppelten ausgeben. Bei unverändertem Tagesbudget über einen vollen Monat liegt die monatliche Abrechnungsgrenze für diese Kampagnen grundsätzlich beim 30,4-Fachen des durchschnittlichen Tagesbudgets. Bei €50 pro Tag sind das €1.520. Budgetänderungen und andere Budgetarten können anders behandelt werden; prüfe dafür den Budgetbericht und Googles Hinweise zu durchschnittlichen Tagesbudgets. Zusätzliche Aufschläge gehören separat in die Kostenplanung.

Was kannst du beeinflussen, um Kosten sinnvoll zu steuern?

Suchanfragen und Angebot zusammenbringen

Prüfe, ob die tatsächlichen Suchanfragen zu deiner Leistung passen. Ergänze bei Bedarf ausschließende Keywords und führe Interessenten auf eine passende Landingpage. Für Fotografen sind etwa Hochzeiten und Businessporträts unterschiedliche Angebote; der Leitfaden zu Google Ads für Fotografen erläutert diese Trennung.

Anzeigenqualität richtig einordnen

Der Quality Score hilft bei der Diagnose von Anzeigenrelevanz, erwarteter Klickrate und Nutzererfahrung mit der Landingpage. Der angezeigte Wert selbst fließt laut Google nicht in die Auktion ein. Anzeigenqualität kann den Klickpreis beeinflussen, eine feste Ersparnis von 30 oder 50 % lässt sich daraus aber nicht ableiten. Siehe Google zur Bedeutung des Qualitätsfaktors.

Anfragen statt bloßer Klicks bewerten

Prüfe, ob Conversions korrekt und ohne Duplikate erfasst werden und ob daraus passende Kundenkontakte entstehen. Gebiete und Zeiten solltest du anhand dieser Daten beurteilen. Pauschal alle Abendstunden auszuschließen kann auch gute Anfragen verhindern. Vor dem Start hilft die Website-Checkliste für Google Ads.

Welche Fragen solltest du vor einer Beauftragung stellen?

  • Welche Arbeiten sind im monatlichen Honorar enthalten, welche werden zusätzlich verrechnet?
  • Bleiben Konto, Zahlungsprofil und Zugänge bei mir?
  • Wie werden qualifizierte Anfragen gemessen und bewertet?
  • Welche Grenzen, Testbudgets und Entscheidungstermine vereinbaren wir?
  • Wie unterscheiden sich Werbekosten, Gesamtkosten je Anfrage und Kosten je gewonnenem Kunden im Reporting?

Ob dafür ein Freelancer oder eine Agentur besser passt, hängt vom Umfang ab. Der Vergleich zwischen Google Ads Freelancer und Agentur in Wien hilft bei dieser Entscheidung.

Wann sind Ergebnisse belastbar?

Eine feste Frist wäre unseriös. Suchvolumen, Budget, vorhandene Kontodaten und die Zeit zwischen Klick und Anfrage bestimmen, wann du sinnvoll bewerten kannst. Vereinbare vorab, welche Daten du brauchst und wann du die Kampagne fortführst, nachbesserst oder stoppst. Wenn kurzfristig wenig Nachfrage besteht, beantwortet SEO oder Google Ads in Wien die grundsätzliche Kanalfrage.

Wenn du deine Planung besprechen möchtest, findest du auf meiner Seite zur persönlichen Google-Ads-Betreuung den Leistungsumfang, die Preise und das Kontaktformular.

Welches Budget macht für dein Business Sinn?

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