Die meisten gescheiterten Websites scheitern nicht in der Entwicklung, sondern davor — wenn der Auftraggeber ohne Ziel, ohne Struktur und ohne klare Vorstellung kommt. Die gute Nachricht: Rund 80 % vom Ergebnis entstehen in der Vorbereitung, und die liegt ganz in Ihrer Hand. Hier erfahren Sie, was Sie vor dem ersten Gespräch vorbereiten, wie ich an die Entwicklung herangehe und 10 Tipps, die Ihnen Geld und Nerven sparen.
Die kurze Antwort
Bevor Sie eine Website erstellen lassen, legen Sie drei Dinge fest: das Ziel (welche Handlung soll der Besucher ausführen), die Zielgruppe (wer ist Ihr Kunde und mit welchem Gerät kommt er) und ein Budget zumindest als Spanne. Sammeln Sie den Content und 3–5 Beispiele von Websites, die Ihnen gefallen. Mit dieser Vorbereitung gibt Ihnen jeder seriöse Webentwickler ein präzises Angebot und liefert das Projekt gleich beim ersten Mal — ohne endlose Korrekturschleifen.
Was Sie vor dem ersten Gespräch vorbereiten
Je klarer die Ausgangslage, desto genauer das Angebot und desto schneller der Launch. Bevor Sie einem Entwickler schreiben, beantworten Sie sich fünf Fragen:
- Ziel der Website. Anfragen, Anrufe, Verkäufe, Terminbuchung, Image? Eine Website „damit man eine hat" und eine Website „die Kunden bringt" sind zwei verschiedene Projekte mit unterschiedlicher Struktur und unterschiedlichem Preis.
- Zielgruppe. Wer ist Ihr Kunde, welche Sprache spricht er, kommt er vom Handy oder vom Desktop. Davon hängen Struktur, Tonalität und Prioritäten ab.
- Budget — zumindest als Spanne. Keine exakte Zahl, sondern die Größenordnung. Das spart beiden Seiten Zeit und sortiert unrealistische Erwartungen sofort aus.
- Content. Texte, Fotos, Logo, Arbeitsproben. Am häufigsten stocken Projekte genau am Content, nicht am Code.
- Referenzen. 3–5 Websites, die Ihnen gefallen, und ein paar, die Ihnen nicht gefallen — mit einer kurzen Begründung warum. Das ist das beste Briefing überhaupt.
Wie ich an die Entwicklung herangehe
Ich arbeite allein, auf einem modernen Stack, und halte direkten Kontakt zum Auftraggeber — ohne stille Post zwischen Manager, Designer und Entwickler. Der Ablauf ist einfach: zuerst Struktur und Ziel, dann Design, dann Code. Ich setze KI-Werkzeuge dort ein, wo sie wirklich beschleunigen — Aufbau, Content-Entwürfe, Mehrsprachigkeit —, prüfe aber jede Entscheidung und jeden Commit von Hand. In der Praxis heißt das: schnellerer Launch, niedrigere Kosten und eine Person, die für das gesamte Ergebnis verantwortlich ist. Genau das schätzen meine Kunden in Wien.
Die Website mache ich von Anfang an responsiv, mit grundlegender SEO-Optimierung und nach DSGVO-Vorgaben. Für mich sind das keine „Extras gegen Aufpreis", sondern Standard: Eine Website, die sich am Handy schlecht öffnen lässt oder in der Suche nicht auftaucht, erfüllt ihre Aufgabe nicht, egal wie schön sie ist.
10 Tipps, die Ihnen Geld und Nerven sparen
- Beginnen Sie mit dem Ziel, nicht mit dem Design. Eine schöne Website ohne Aufgabe ist eine teure Visitenkarte. Formulieren Sie zuerst, welche Handlung der Besucher ausführen soll, und bauen Sie alles darum herum.
- Bereiten Sie den Content frühzeitig vor. Texte und Fotos sind Engpass Nr. 1. Sammeln Sie sie vor dem Start, und das Projekt läuft um ein Vielfaches schneller, das Angebot wird genauer.
- Denken Sie mobile-first. Die meisten Ihrer Kunden öffnen die Website am Handy. Wenn es am Smartphone unbequem ist, ist der Rest schon egal.
- Legen Sie SEO vom ersten Tag an fest. Struktur, Überschriften, Ladegeschwindigkeit, Texte auf echte Suchanfragen. Später umbauen ist teurer, als es gleich richtig zu machen.
- Jagen Sie nicht überflüssigen Funktionen hinterher. Jedes Plugin und jedes „Feature" bedeutet Gewicht, Risiko und Wartung. Machen Sie das, was auf das Ziel einzahlt, und nicht mehr.
- Prüfen Sie, wem die Website gehört. Domain, Hosting, Code und Zugänge sollten auf Sie laufen. Klären Sie das vor der Zahlung, nicht danach.
- Fragen Sie, was nach dem Launch passiert. Wer aktualisiert, wer repariert, was kostet die Betreuung. Eine Website ist kein einmaliger Kauf, sondern ein lebendiges Werkzeug.
- Vereinbaren Sie Fristen und Etappen. Ein klarer Plan mit Etappen und Verantwortlichen schont die Nerven stärker als jeder Vertrag.
- Legen Sie die Analytics gleich fest. Ohne Messung wissen Sie nicht, ob die Website funktioniert oder nicht. Richten Sie die Zielmessung vom ersten Tag an ein.
- Wählen Sie nach Referenzen, nicht nach Versprechen. Sehen Sie sich echte Projekte an, am besten in Ihrer Branche. Ein lebendiges Beispiel ist ehrlicher als zehn Präsentationsfolien.
Freelancer oder Agentur — wie Sie wählen
Freelancer und Agentur sind kein „besser/schlechter", sondern unterschiedliche Formate. Eine Agentur bedeutet Team und Prozesse, praktisch für große und lange Projekte. Ein Freelancer bedeutet direkten Kontakt, Tempo und oft einen günstigeren Preis für kleine und mittlere Unternehmen. Was Sie in jedem Fall fragen sollten: Kann ich ähnliche Arbeiten sehen, wer genau führt das Projekt, was ist im Preis enthalten, was passiert nach dem Launch und wem gehören die Zugänge. Ein guter Dienstleister antwortet ruhig und konkret — genau das ist das wichtigste Zeichen.
Womit Sie anfangen
Wenn Sie bis hierher gelesen haben, sind Sie bereits besser vorbereitet als die meisten Auftraggeber. Gehen Sie die fünf Fragen vom Anfang durch, sammeln Sie Referenzen und Content — und die halbe Strecke ist geschafft. Und wenn Sie Ihr Projekt direkt besprechen möchten: Ich biete eine kostenlose 30-minütige Beratung an — wir klären Ziel, Struktur und einen realistischen Plan, unverbindlich.
Sie möchten Ihre Website direkt besprechen und einen realistischen Plan bekommen?
Kostenlose Beratung